Aktuelle News im Netzwerk
Termine im Netzwerk
Rezepte im Netzwerk

Hinweis zum Datenschutz

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir ein Session-Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie damit einverstanden sind, freuen wir uns, wenn Sie unsere Webseite weiter erkunden.
Sollten Sie der Verwendung nicht zustimmen, können Sie Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.
 

Kontaktieren Sie uns

 

Firma / Name *
eMail-Adresse *
Telefon
Nachricht *

* = Pflichtfeld

 

 
Bitte Ergebnis der Rechenaufgabe als Zahl eingeben
7 * 3 =

 

 

Baudenkmäler, Kirchen und die Geschichte

Kinder und die Trauer

Kinder erleben den Verlust eines lieben, nahestehenden Menschen auf ihre Art. Oft sind die Erwachsenen verunsichert oder irritiert, wenn es darum geht, Kindern den Tod eines Menschen zu vermitteln. Wichtig ist, dass den Erwachsenen bewusst ist, dass Kinder anders trauern. Sie müssen von den Erwachsenen dort abgeholt werden, wo sie emotional stehen. Sie müssen angenommen und ernst genommen werden.

Oft sind Kinder noch nicht in der Lage die Situation in ihrer Dimension zu verstehen bzw. haben ihre eigene Vorstellung davon. Es ist sehr wichtig den Kindern zu erklären, was der Tod bedeutet. Den Tod so erklären, dass er nur ein „langer Schlaf“, oder eine „lange Reise“ ist, ist nicht der richtige Ansatz. Dies kann dazu führen, dass die Kinder den Verstorbenen suchen, oder der Meinung sind, die Reise müsste doch bald zu Ende sein.

Trauer bei Kindern kann ganz unterschiedliche Reaktionen auslösen und diese haben eine große Bandbreite: Ganz plötzliche Stimmungswechsel, Alpträume und Schlafstörungen, Probleme in der Schule, Trennungsängste, Launen und Gereiztheit, Vorwürfe gegen sich und andere.

Ein besseres Verständnis über Tod ist bei älteren Kindern zu sehen. Problematisch wird es dann aber, wenn die Kinder glauben in irgendeiner Weise schuld zu sein. Wichtig ist auch den Kindern so viele Informationen zu geben wie möglich. Sonst besteht die Gefahr, dass sie eigene, oft extreme Phantasien und Vorstellungen entwickeln, was den Tod betrifft.

Den Kindern Informationen geben ist eine der Schlüsselgrößen in einer solchen Situation. Eine kindgerechte und ausführliche Erklärung über den Todesfall und die damit verbundenen Umstände sind unumgänglich. Ruhe und Geduld sind hier gefragt. Außerdem sollten die Kinder (wenn sie es wünschen) bei Dingen, wie beispielsweise die Vorbereitung und Gestaltung der Trauerfeier mit einbezogen werden.

Kinder und das Abschied nehmen

Wichtig ist, dass die Kinder jederzeit die Möglichkeit haben die Aussegnungshalle etc. zu verlassen und das dann eine Bezugsperson zur Begleitung bereit steht. Das Kind kann nur richtig trauern, wenn es begreift, dass der Betreffende wirklich verstorben ist. Sonst ist es oft gerade bei jüngeren Kindern so, dass sie über einen längeren Zeitraum hinweg den Verstorbenen suchen bzw. glauben, dass er wieder kommt.

Die Eltern müssen sich immer vor Augen führen, dass wenn Kinder keine Möglichkeit haben sich zu verabschieden, dies nie mehr nachgeholt werden kann. Genügend Zeit zu haben ist hier sehr wichtig und Erklärungen, die kindgerecht sind.

Gerade Kinder sind bei einem Todesfall in einem emotionalen Ausnahmezustand. Den Kindern kann geholfen werden, wenn Ruhe und Zuverlässigkeit vermittelt werden und sie die Gelegenheit haben auf ihre eigen Art und Weise zu trauern, wie beispielsweise durch Spielen oder Malen. Liebe, Aufmerksamkeit und Verständnis sind in dieser Zeit die zentralen Größen. Das Kind muss jederzeit das Gefühl haben in seiner Trauer kommen zu dürfen. Auch die eigene Trauer vor dem Kind zuzulassen schafft eine große emotionale Bindung. Oftmals ist auch eine professionelle Trauerbegleitung hilfreich.

Kinder und viele offene Fragen

Eltern wollen ihre Kinder schützen. Dies ist auch grundsätzlich richtig. Kinder sollen schließlich nicht mit Ängsten aufwachsen. Aber das Sterben ist ein Teil unseres Lebens und früher oder später werden se damit konfrontiert.

Das Sterben und der Tod sind ein Teil unseres Lebens. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten seine Kinder behutsam an diese Thematik heranzuführen. Im Kindergarten beispielsweise lernen sie die Jahreszeiten kennen. Frühling, Sommer, Herbst und Winter lassen sich gut mit unserem Leben vergleichen. Im Frühling beginnt das Leben, der Sommer dient der Reifung, im Herbst ernten wir und im Winter ruht das Leben. Aber nach dem Winter kommt wieder Frühling und daran geknüpft die Hoffnung auf einen Neubeginn. Genau dies sollten Eltern vermitteln, die Hoffnung, die in der ganzen Situation liegt. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Auch der Glaube - egal welche Konfession - bietet hier unterschiedliche Ansätze.

Für Kinder ist das Leben nicht nur ein Spiel, sondern der stetige Versuch die Dinge zu verstehen. Sie lernen auch dabei, dass Dinge eine Beständigkeit haben und damit Sicherheit geben. Es sind Rituale, die für Kinder und deren Entwicklung von ganz großer Bedeutung sind.

Eltern sehen sich oft mit Kinderfragen konfrontiert und diese werden oft unvermittelt und scheinbar ohne direkten Zusammenhang mit einem Ereignis gestellt. Geht es um Sterben oder Tod neigen die Eltern dazu den Fragen auszuweichen. Damit wird den Kindern aber nicht geholfen. Solche Fragen bieten allerdings einen guten Einstieg, um über das Thema Tod und Sterben zu sprechen.

Alles,was bei Kindern zu Verunsicherungen führen kann ist generell zu vermeiden. Sätze,wie z. B. „Das verstehst du noch nicht“ oder „Dafür bist du noch zu klein“ verunsichern die Kinder nur und führen zu Ängsten. Auch hier ist es wieder ganz wichtig mit kindgerechten Erklärungen zu arbeiten und dem Kind nichts vorzuenthalten. Ein Kind spürt sehr wohl, wenn es nicht die Wahrheit gesagt bekommt.

Pfingsten - Ein christliches Fest und seine Brauchtümer

Am Hochfest Pfingsten wird das Kommen des Heiligen Geistes gefeiert und gleichzeitig das feierliche Ende der Osterzeit. Dem christlichen Glauben zufolge, folgt auf die Buße die Taufe auf den Namen Jesu Christi. Das Empfangen des Heiligen Geistes kann durch das Auflegen der Hand, oder auch während der Predigt geschehen.

Im Evangelium nach Lukas ist davon die Rede, dass der Geist Gottes als "Kraft aus der Höhe" herabkommen wird. Das Johannesevangelium sagt aus, dass der Auferstandene am Abend des Ostertages in die Mitte seiner Jünger gekommen ist, sie anhauchte und ihnen mit den Worten "Empfanget den Heiligen Geist" den Geist Gottes übertrug. Hier begründet sich auch, dass Pfingsten oft als "Geburtstag der Kirche" bezeichet wird.

In der Apostelgeschichte wird die Fähigkeit der Jünger beschrieben, in anderen Sprachen zu sprechen und auch andere Sprachen zu verstehen. Hier leitet sich die Mission der Kirche ab, alle Menschen anzusprechen, ganz unabhängig ihrer Nationalität.

In vielen Regionen unseres Landes existieren Pfingstbräuche. Hierzu zählen z. B.das Pfingstbaumpflanzen, der Pfingstkranz, das Schmücken der Pfingstochsen, die Geißbockversteigerung und die Pfingstkirmes.

Beim Pfingstsingen im Bergischen Land ziehen junge Männer oder Männergesangsvereine von Haus zu Haus und übermitteln einen Pfingstgruß. Als Dankeschön bekommen sie Eier, Speck, Geld oder andere Gaben.

In Teilen von Deutschland und in Österreich ist die Nacht von Pfingssonntag auf Pfingstmontag die Unruhnacht, auch Bosheitsnacht genannt. In dieser Nacht sollten ursprünglich böse Geister ausgetrieben werden. Heute werden in dieser Nacht den Mitbürgern Streiche gespielt. Alles, was nicht durch ein Dach geschützt ist, darf versteckt werden.

Ostern und Osterbräuche

Nach Überlieferungen hängt das Wort "Ostern" mit der Morgenröte und der Himmelsrichtung Osten zusammen. Der Ort an dem die Sonne aufgeht gilt unter Christen als das Symbol für Jesus Christus.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Osterbräuche vorstellen. Die Darstellung ist nicht vollständig, aber wir möchten zeigen, wie vielfältig die Osterbräuche sind.

In den Niederlanden und auch in vielen deutschsprachigen Ländern suchen die Kinder zu Ostern bemalte Ostereier und Süßigkeiten, die versteckt wurden. Zu den Bräuchen gehört auch Zweige, die mit bunten Ostereiern geschmückt sind, in Vasten zu stellen. Gebäck wird oftmals in besonderen Formen, wie eine Hasen- oder Lammform, gebacken.

In den katholischen Kirchen läuten zwischen Karfreitag und der Osternacht keine Glocken. In der Süddeutschen Region ziehen stattdessen oft Kinder und Jugendliche mit Ratschen oder Klappern durch die Ortschaft und rufen damit zur Messe.

Die Speisesegnung wird in einigen Gemeinden auch noch als Brauch gepflegt. Hier werden traditionelle Osterspeisen am Gründonnerstag, oder Karfreitag gesegnet. In Ländern wie Bulgarien, Griechenland, Serbien, Schweden und Russland werden gekochte Eier, als Symbol für das Leben, mit roter Farbe bemalt.

In Griechenland ist es Brauchtum nach der Auferstehungsliturgie eine Suppe aus den Innereien des Lamms zu essen. Das Lamm selbst wird am Ostersonntag gegrillt. Auch ein Feuerwerk ist in vielen Orten Griechenlands üblich.

In Italien wird als Speise eine Art Gugelhupf gereicht, der mit gekochten Eiern, Spinat und der sog. "Ostertaube" gefüllt ist. Am Karfreitag findet vielerorts eine Prozession statt, wobei das Kreuz in aller Stille durch die Strasssen getragen wird. Am zweiten Feiertag wird mit Familien und Freunden bei einem Picknick die Auferstehung Christi gefeiert.

In der USA gibt es die "Easter Parade" auf der 5th Avenue in New York City.Die Leute verkleiden sich und fahren mit bunten Wagen durch die Strassen.

Die Geschichte der Osterkerze

Eine Kerze zum Osterfest zu entzünden ist auf eine lange Tradition zurückzuführen. Eine Osterkerze wird das erste Mal im Jahre 384 (Brief 18 des Heiligen Hieronymus an den Diakon Präsidius von Piazenzia) erwähnt.

Der Brauch eine Osterkerze anzuzünden ist ursprünglich auf eine heidnische Tradition zurückzuführen. Sie war eigentlich ein Brandopfer. Der heidnische Ursprung ist zwischenzeitlich ganz in Vergessenheit geraten und ist uns eigentlich nur noch in Form der olympischen Flamme bekannt.

Es entwickelte sich mit der Zeit eine neue, ganz eigene Bedeutung der Osterkerze. In dem "reinen Leib", also der Kerze aus teurem Bienenwachs, sahen die Gläubigen ein Sinnbild für die menschliche Natur Christi oder für seinen Leib nach der Auferstehung. In der Flamme der Kerze sah man das Zeichen seiner göttlichen Natur.

Die Flamme sollte nicht mehr von Brandopfern, sondern von reinen Elementen (Bienenwachs, ÖL usw.) genährt werden. Die Osterkerze ist somit als Brandopfer zu sehen, das Gott in der Liturgie dargebracht wird.

Der Trend zu Friedhofscafés

In den Großstädten Deutschlands erwacht ein neuer Trend: Friedhofscafés. Cafés bieten den Raum für Begegnung, zum Reden und zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit der Bestattungskultur.

Friedhofscafés sorgen für eine lebendige Atmosphäre. In vielen deutschen Großstätten haben Friedhofcafés Hochkonjunktur. Sie sind nicht nur für Hinterbliebene, sondern für alle Interessierten, die sich auf eine besondere Art mit der letzten Ruhestätte auseinandersetzen möchten. Immer im Bewusstsein, dass es sich nicht um ein normales Café, sondern um einen besonderen Ort der Begegnung handelt.

Kirche St. Vincentius zu Asperden

Der Ort Asperden wurde um 1100 erstmalig in den Büchern erwähnt. Der Name „Asperden“ rührt von der Zeit her, wo die Wälder gerodet wurden, um nachhaltig Lebensraum zu schaffen. Asperden ist eine Gemeinde der Stadt Goch und liegt im Kreis Kleve am unteren Niederrhein.
    
Erstmalig wurde die katholische Pfarrkirchen St. Vincentius im Jahre 1255 in den Dokumenten erwähnt. Im 14. Jahrhundert erfolgte die Angliederung an das Kloster Graefenthal.

Die ursprüngliche Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, stand gegenüber der jetzigen Kirche und befand sich auf dem heutigen Friedhofsgelände. Diese Kirche wurde 1893 nach Bau eines neuen Gotteshauses im neoromanischen Stil abgebrochen.