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Gelder für die Vorsorge vor Zugriff schützen

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Die Rheinische Post berichtet, dass Vermögen, das für die Bestattung treuhänderisch hinterlegt wurde, vor dem Zugriff z. B. des Sozialversicherungsträgers geschützt ist. Die Grenze liegt hier bei 10.000 Euro.

 

Die Zahl der Menschen, die im Alter pflegebedürftig werden wächst stetig in Deutschland. Das vorhandene Vermögen reicht meist nicht aus um die Kosten zu decken. In vielen Fällen werden dann zusätzlich Sozialleistungen bezogen. Das Statistische Bundesamt teilte beispielsweise mit, dass die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege gegenüber dem Vorjahr um 9.000 auf 453.000 gestiegen ist.

Auch die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege sind erheblich gestiegen. Sie lagen im Jahr 2005 bei 2,6 Milliarden Euro. Letzte Zahlen weisen Ausgaben von rund 3,5 Milliarden Euro aus.

Die finanzielle Situation ist oft so, dass auch kein Geld für eine angemessene Bestattung vorhanden ist und auch der letzte Weg vom Sozialamt bestritten werden muss. Umso wichtiger ist es, nach Meinung von Oliver Wirthmann, Geschäftsführer beim Kuratorium Deutsche Bestattungskultur im Bundesverband Deutscher Bestatter, zu Lebzeiten für die Bestattung vorzusorgen.

Einen entsprechenden Vorsorgevertrag können Interessierte mit dem Bestatter ihres Vertrauens abschließen. Hier kann dann das Geld treuhänderisch hinterlegt werden, so Oliver Wirthmann. Das Geld wird mündelsicher und verzinslich durch die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand, die vom Bundesverband Deutscher Bestatter und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur zur Absicherung dieser Gelder gegründet wurde.

Nicht nur das dieses Geld somit vor Wertverlust geschützt ist, es steht noch unter einem erhöhten Schutz, da das Geld zweckgebunden eingesetzt werden soll. Dritten, beispielsweise dem Sozialversicherungsträger, ist der Zugriff verwehrt. Allerdings werden deutschlandweit in den Kommunen und Landkreisen oft sehr unterschiedlich Beträge anerkannt, die über das sogenannte Schonvermögen von 2.600 Euro für Alleinstehende hinausgehen. Anerkannt werden maximal Beträge bis zu 10.000 Euro, sagt die Justiziarin des Bundesverbandes Antje Bisping. Werden größere Beträge hinterlegt erfolgt eine Einzelfallprüfung.

Die Handhabung des Treuhandkontos ist sehr einfach. Im Todesfall wird nach Vorlage der Sterbeurkunde und der Rechnung die Aufwendungen des Bestatters aus diesem zweckgebunden Geld beglichen. Sollte noch Geld vorhanden sein, so wird es den Erben ausgezahlt.

Antje Bisping weiß aus Erfahrung, dass entgegen geltendem Recht Sozialämter immer wieder Pflegebedürftige zur Auflösung solcher Verträge drängen. Bei Rechtsstreitigenten hilft hier der Bundesverband Deutscher Bestatter für Vorsorgende und übernimmt für Kunden der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG auch etwaige Prozesskosten.

Die gleichen Regelungen gelten auch für Sterbegeldversicherungen, so Oliver Wirthmann. Auch hier gilt ein erhöhter Schutz und die Versicherungen müssen nicht gekündigt werden.

 

Schlagworte: Vorsorge, Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG, Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, Bundesverband Deutscher Bestatter, Schonvermögen

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