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Kinder stellen viele Fragen zum Sterben!

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Die Rheinische Post berichtet in einer ihrer Ausgaben über zwei Hospizkoordinatorinnen der Malteser am Niederrhein und über ihre Arbeit im ambulanten Hospizdienst.

Anne Schlaghecken und Martina Zimmer begleiten Familien in der ein Kind oder Jugendlicher schwer erkrankt ist. Sie arbeiten für den ambulanten Hospizdienst für Kinder und Jugendliche der Malteser am Niederrhein. Der Tag der Kinderhospizarbeit war Anlass mit den beiden Frauen ausführlich über ihre Arbeit zu sprechen.

Im Interview berichtet Anne Schlaghecken, dass das Sterben in unserer Gesellschaft generell ein Tabuthema ist. Bei der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen und deren Angehörige ist dies ganz deutlich zu spüren.
Die Politik hat gute Strukturen in der Hospiz- und Palliativarbeit geschaffen. Auf diese Art und Weise wurden Themen wie Sterben, Tod und Trauer mehr in die Öffentlichkeit gerückt. Der ambulante Hospizdienst unterstützt dieses Bestreben durch vielerlei Vorträge und Ausstellungen. Bei vielen Projekten in Kindergärten und Schulen hat sich bisher gezeigt, dass die Kinder oft keine Berührungsängste mit dem Sterben haben. Im Gegenteil, sie stellen viele Fragen und beschäftigen sich gerne kreativ mit diesem Thema.

Wie funktioniert die Arbeit im ambulanten Hospizdienst für Kinder und Jugendliche? Auf diese Frage antwortet Frau Martina Zimmer, dass es in erster Linie darum geht die Familie zu stärken und in dieser Phase, die von vielen Unsicherheiten geprägt sind, Ansprechpartner zu sein.
Hier kommt die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen zum Tragen. Sie besuchen die Kinder und auch die Geschwisterkinder, die oft hinten anstehen müssen und sind in diesen Stunden nur für sie da. Die Eltern können in diesen Stunden eine wohlverdiente Auszeit nehmen.

Dies setzt allerdings voraus, dass die Ehrenamtlichen gut geschult sind. Dies ist eine wichtige Grundvoraussetzung, so Schlaghecken und Zimmer. Auch der regelmäßige Austausch bei den monatlichen Gruppenabenden ist sehr wichtig. Auch gibt es Angebote für trauernde Kinder und Jugendliche in Einzelbegleitung und in den Gruppenangeboten. Durch die Trauerbegleitung erfahren die Kinder und Jugendlichen Orientierung und durch den Austausch untereinander erleben sie ein Stück Normalität.

Sie berichten, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr unterscheidet von denen mit Erwachsenen. Wir haben hier andere Lebensphasen und Bedürfnisse und der Weg der Begleitung ist länger.
Zum Thema Finanzierung berichten die beiden, dass die Arbeit hauptsächlich durch Spenden finanziert wird. Aber es fließen auch Fördergelder der Krankenkassen.

Wie verarbeitet man all diese Eindrücke? Beide sagen, wir arbeiten in einem sehr emotionalen Bereich. Hier hilft Teamarbeit, Vernetzungspartner, Weiterbildungen und regelmäßige Supervisionen bei der Verarbeitung des Erlebten.

 


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