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Unser BLOG: News aus Goch und Umgebung

Täglich passieren viele interessante Dinge. Wir wollen Ihnen auf dieser Seite ein paar dieser News, die wir gefunden oder gehört haben, näherbringen.

Die Trauer sucht sich neue Wege – Teil 1

26. Januar 2015


Der Wandel in der Gesellschaft wirkt sich auf die Bestattungskultur aus. Der Trend geht zur Feuerbestattung.

 

Wie in einem Bericht der Rheinischen Post beschrieben wird, kommen auf die Hinterbliebenen im Sterbefall viele – teils sehr schwierige – Entscheidungen zu. Die Formen der Bestattung werden immer vielfältiger. Bei den Gräbern kann u. a. zwischen einem Reihengrab, einer Rasenfläche mit Grabplatte, der Beisetzung in einem Memoriumgarten, oder einem Grabfeld mit Grabmal entschieden werden. Eine Baumbestattung, oder sogar die Bestattung auf See ist möglich. Entschieden werden muss auch zwischen einer Beisetzung im Sarg, oder Urne.

„Im Spannungsfeld von Individualismus und Anonymität sucht eine mobile, säkularisierte Gesellschaft nach einem neuen Kontext für den Tod“, so beschreibt es Oliver Wirthmann, Theologe und Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur.

Die Trauer kann mit und auch jenseits der Religion stattfinden. Für den ein oder anderen befremdlich, aber schon öfter Realität, ist die Verwendung eines QR-Codes auf dem Grabstein bzw. der Grabplatte. Dies eröffnet neue Wege der Trauer und des Abschiednehmens. Der virtuelle Raum bietet die Möglichkeit auf die Lebensgeschichte des Verstorbenen hinzuweisen. Zugleich gibt es aber einen konkreten Platz der Trauer, den man Besuchen kann, bei dem man verweilen kann. Neue Trends und alte Trauerformen gehen hier eine gute Symbiose ein.

Der Trend im Bestattungswesen geht eindeutig zur Feuerbestattung. Der Wunsch nach dieser Bestattungsform geht meistens einher mit dem Wunsch nach einem pflegefreien Grab. Auch das Verstreuen der Asche auf dafür bestimmten Grabfeldern wird immer häufiger gewählt.

Auch die Anfrage von Angehörigen die Urne mit nach Hause nehmen zu dürfen wird öfter gestellt. Dies ist allerdings nach dem Bestattungsgesetzt in Nordrhein-Westfalen nicht erlaubt, da der Ort der Trauer jedem öffentlich zugänglich sein muss.

Auch die Diamantbestattung, bei der aus einem Teil der Asche ein kleiner Diamant gepresst wird, ist durchaus kritisch zu sehen. Auch diese Diamanten unterliegen, sobald sie nach Deutschland eingeführt werden, der Bestattungspflicht. Auch das Tragen eines Teils der Asche in einem Amulett ist nicht erlaubt, da eine Teilung der Asche nach geltendem Recht verboten ist.

Die Aufgabe des Bestatters ist hier, zu beraten und zu unterstützen, dass eine für Verstorbene und Angehörige Form der Bestattung gewählt wird, damit die Angehörigen auch noch zu einem späteren Zeitpunkt davon überzeugt sind die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 

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