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Die Trauer sucht sich neue Wege – Teil 2

02. Februar 2015


Der Wandel in der Gesellschaft wirkt sich auf die Bestattungskultur aus. Der Trend geht zur Feuerbestattung

 

Wie in einem Bericht der Rheinischen Post beschrieben wird, ändern sich aufgrund der erhöhten Mobilität der Gesellschaft die Bestattungsformen. Die Menschen suchen eine Bestattungsform, die dem entspricht. Kolumbarien, Grabeskirchen, verschiedene Formen der Friedhofsbestattung, bis zum Verstreuen (wenn es die Friedhofsordnung zulässt) und Bestattungen in der Natur sind möglich. Gerade das Verstreuen birgt für die Experten große Probleme. Es gibt keinen speziellen Ort, an dem die Angehörigen trauern können.

Ruhefristen auf den Friedhöfen werden meist nur einmal in Anspruch genommen. Dies birgt die Gefahr, dass Identitätsorte für die Beteiligten verloren gehen. Es wird – teilweise notgedrungen – weniger Geld für eine Bestattung ausgegeben. Andererseits kann man derzeit eine größere Offenheit dem Thema Tod und Sterben gegenüber feststellen, als es noch vor wenigen Jahren der Fall war.

Die Tendenz zu individuellen Trauerfeiern nimmt zu. Die Angehörigen werden mutiger. Ungewöhnliche Musikstücke, Kinder und Freunde malen als Trauerritual Bilder, oder es wird häufig Schmuck mit dem Fingerabdruck des Verstorbenen bestellt. Es werden auch immer häufiger Abschiednahmen am offenen Sarg gemacht. Das ist ein ganz intensiver und persönlicher Abschied für die Angehörigen und ist ein wichtiger Schritt für die Verarbeitung der Trauer.

Anonyme Bestattungen hingegen werden nicht gerne gesehen bzw. von der Branche abgelehnt. Dies ist zwar eine besonders günstige Form der Bestattung, allerdings birgt sie auch große Probleme. Die Angehörigen haben keinen richtigen Ort der Trauer und dies stellt sich oftmals im nach hinein als sehr schwierig dar.

Auch das Internet hat in den Bestattungsbereich Einzug gehalten. Dies geht weit über die Verwendung von QR-Codes auf Grabsteinen hinaus. Seien es Plattformen wie Trauerportale, Kondolenzseiten auf Facebook oder die Übertragung der Trauerfeier via Stream zu Verwandten, die nicht bei der Beerdigung anwesend sein können. Vieles ist möglich.

Die Aufgaben des Bestatters werden immer vielfältiger und er muss mit seinem Angebot breit aufgestellt sein. Es hat ein Wandel stattgefunden. Der Bestatter ist kein Handwerker mehr, sondern Dienstleister mit einem vielschichtigen Angebot. Es reicht nicht mehr vor Ort zu sein, Termine zu machen und die Bestattung durchzuführen. Er muss Trends und Wünsche erkennen und individuell umsetzen.

Der Bestatter muss die Trauernden abholen und ihnen eine gute und sensible Beratung bieten. Er muss Begleiter und verlässlicher Partner sein für die kurze Zeit der Zusammenarbeit.

Ein weiterer Bereich, der immer mehr wächst, ist der Bereich der Vorsorge. Hierbei ist die Sicherheit der Geldanlage ein wichtiges Thema. Die Branche rät dazu, dass Geld in die Bestattungsvorsorge Treuhand AG zu hinterlegen.

 

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